Mei­ne Philosophie

Mein Ziel ist es, Hunde­hal­te­rIn­nen zu beglei­ten und zu leh­ren die Bedürf­nis­se, Stärken als auch die Schwä­chen ihres Hundes zu erken­nen und ihn mit all sei­nen Facet­ten zu akzeptie­ren.

Das Wohl des Tie­res und des Men­schen stehen an glei­cher Stel­le vorne an. Die Aufklä­rung und das Ver­ständnis über die Art der Kom­munika­ti­on zwischen Hun­den unter­ein­an­der als auch zwi­schen Mensch und Hund sind fes­te Bestand­teile eines jeden Kur­ses.

Ich bin davon über­zeugt, dass durch die Akzep­tanz des eige­nen Hun­des und durch die Sensibi­li­sie­rung und das Ver­ständnis der Kom­mu­ni­ka­ti­on der all­ge­mei­nen Hun­de­s­pra­che ein harmoni­sches Zusam­men­le­ben ent­ste­hen kann, bei dem sowohl Hund als auch Mensch Freu­de am gemein­sa­men Ler­nen haben.

Die Sen­si­bi­li­sie­rung und das Ver­ständ­nis der Körper­spra­che als auch deren Grenzen zwi­schen Mensch und Hund soll außer­dem dazu füh­ren, dass Hun­dehalterIn­nen in der Lage sind Fremd­hun­de bes­ser ein­zuschätzen und somit für den nötigen Schutz und Frei­raum ihrer eige­nen Hun­de sor­gen kön­nen.

Pfotentreff Familie
Hunde der Pfotentrefffamilie
Hundetraining Pfotentreff

Mein Weg zu mei­nem Traum­be­ruf Hundetrainerin

Seit ich auf der Welt bin, bin ich von Tie­ren umge­ben. Zunächst berei­cher­ten zwei anhäng­li­che Kat­zen mei­ne ers­ten Jah­re des Lebens, spä­ter zog ein Pudel in unser Haus, wel­cher erfolg­reich im Agi­li­ty-Tur­nier­sport lief. In mei­ner Kind­heit begeis­ter­te mich zudem der Reit­sport, wes­we­gen auch bald ein eige­nes Pferd zu unse­rer Fami­lie gehör­te, eben­so wie Vögel, Hasen und Meerschweinchen.

Im Grund­schul­al­ter war ich der fes­ten Über­zeu­gung ein­mal Tier­ärz­tin oder Tier­pfle­ge­rin zu wer­den. Doch wie so oft im Leben, lief alles ganz anders: Zunächst been­de­te ich 2013 mei­ne schu­li­sche Aus­bil­dung zur Sozi­al­as­sis­ten­tin und absol­vier­te danach ein Frei­wil­li­ges-Sozia­les-Jahr in einer Grundschule.

Da mir die Arbeit mit Tie­ren jedoch wei­ter sehr am Her­zen lag, trat ich bereits wäh­rend der schu­li­schen Aus­bil­dung ehren­amt­lich dem Mal­te­ser Hilfs­dienst bei und bil­de­te mei­nen damals 8 Mona­te alten Mal­te­ser-Yor­ki-Mix zum The­ra­pie­hund aus. So konn­te ich die Unter­richts­ein­hei­ten in der Grund­schu­le durch den Ein­satz mei­nes The­ra­pie­hun­des bereichern.

Nach dem FSJ begann ich ein dua­les Stu­di­um zur Wirt­schafts­in­for­ma­ti­ke­rin und schloss 2017 mit dem Bache­lor of Sci­ence ab. Auch in der Zeit des Stu­di­ums hielt ich mei­ne ehren­amt­li­che Tätig­keit auf­recht und besuch­te ver­schie­de­ne Alten­hei­me sowie eine Inte­gra­ti­ons­schu­le. Der Wech­sel zwi­schen theo­re­ti­scher EDV-Arbeit und der Arbeit mit Mensch und Tier war für mich genau der Rich­ti­ge. 2017 ent­ließ ich mei­nen Hund in „Ren­te“ und been­de­te die Arbeit als Therapiehundeführerin.

Schnell merk­te ich, dass mir die Arbeit mit Mensch und Tier als Aus­gleich zu mei­nem Beruf fehl­te. So ent­schloss ich mich 2019 die Aus­bil­dung zur Hun­de­trai­ne­rin an der Aka­de­mie für Tier­na­tur­heil­kun­de (ATN) zu absol­vie­ren. Zu die­sem Zeit­punkt zog auch mein Aki­ta-Basen­ji-Mix „Dean“ aus dem Tier­schutz ein. Selbst­be­wusst der Vor­er­fah­rung mit mei­nen bis­he­ri­gen Tie­ren freu­te ich mich auf eine neue Her­aus­for­de­rung und ich dach­te, ich wüss­te zum The­ma Hund ziem­lich gut Bescheid, um mich der spe­zi­el­len Ras­se anzunehmen.

Wie falsch ich lag!

Ich stieß an mei­ne Gren­zen und merk­te, dass ich man­che Eigen­hei­ten von Dean weder erklä­ren, geschwei­ge denn rich­tig ein­schät­zen konn­te. So hat­te ich schnell einen „Lei­nen­pöb­ler“ und einen Hund, der zwar auf­merk­sam und lern­wil­lig ist, jedoch bei den kleins­ten Unsi­cher­hei­ten des Men­schen die­ses Ver­hal­ten wider­spie­gelt und ein Ler­nen qua­si nicht mehr mög­lich ist.

Je mehr ich durch die ATN lern­te, des­to grö­ßer wur­de das Ver­ständ­nis für mei­nen Hund. Ich war in der Lage die Kör­per­spra­che von Dean zu lesen und sei­ne Bedürf­nis­se bes­ser zu ver­ste­hen. Mit viel Geduld und Ein­füh­lungs­ver­mö­gen kann ich nun mit mei­nem Hund den All­tag ent­spannt gestal­ten, ver­schie­de­ne Akti­vi­tä­ten aus­üben und sogar an locke­rer Lei­ne in einer Hun­de­grup­pe spa­zie­ren gehen.

Die­se Erfah­run­gen haben mich wäh­rend der Aus­bil­dung noch­mals bestärkt auf mein Herz zu hören und mich als Hun­de­trai­ne­rin selb­stän­dig zu machen, um auch Dir und Dei­nem Hund einen ent­spann­ten All­tag mit viel Ver­trau­en und Ver­ständ­nis zu ermöglichen.

So indi­vi­du­ell wie jedes Mensch-Hund-Team ist, so indi­vi­du­ell ist auch der jewei­li­ge Trai­nings­an­satz. Nach­dem wir in einem Erst­gespräch Dei­ne Zie­le bespro­chen und ein Trai­nings­kon­zept aus­ge­ar­bei­tet haben, fin­det das Trai­ning in Eurem gewohn­ten All­tags­um­feld statt. Neben dem Errei­chen Eures Ziels wirst Du die Kör­per­spra­che Dei­nes Hun­des lesen ler­nen und so die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Dir und Dei­nem Hund verbessern.

Gemein­sam ent­wi­ckelt ihr gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis und wachst zu einem tol­lem Team zusam­men. Die Trai­nings­ein­hei­ten wer­den durch eine schrift­li­che Schritt-für-Schritt-Anlei­tung abge­run­det und unter­stüt­zen Dich dabei zwi­schen den Stun­den das Gelern­te wei­ter mit Dei­nem Hund zu trai­nie­ren und zu fes­ti­gen. Bei auf­kom­men­den Fra­gen wäh­rend der eige­nen Umset­zung ste­he ich Dir ger­ne per Chat, E‑Mail oder Tele­fon zur Verfügung.

Stu­di­um

  • 2019 — 2021 Fern­stu­di­um der Hun­de­wis­sen­schaf­ten an der ATN AG CH-Dürnten
  • 2019 – 2021 Aus­bil­dung zum Hun­de­trai­ner an der ATN AG CH-Dürnten
  • 2021 IHK Zer­ti­fi­kats­lehr­gang Betriebs­wirt­schaft­li­che und Recht­li­che Grund­la­gen für Tier­na­tur­heil­kun­de und Tier­trai­ning bei der IHK Lübeck
  • seit 2022: Aus­bil­dung zum Coach für Mensch-Tier-Bezie­hung an der ATN AG CH-Dürnten

ATN Semi­na­re

  • Aus­drucks­ver­hal­ten des Hun­des (Ger­rit Stephan)
  • Ler­nen und Erzie­hung I‑III — Übun­gen mit dem Hund (Maria Ebeling)
  • Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Kun­den – Regeln der Kom­mu­ni­ka­ti­on (Ange­la Tang)
  • Onto­ge­ne­se I — Umgang mit Wel­pen, Jung­hun­den und Rüpeln (Ire­ne Julius)
  • Onto­ge­ne­se II — Umgang mit Wel­pen, Jung­hun­den und Rüpeln (Ramo­na Neidlein)
  • Ver­hal­tens­trai­ning I: Mit dem Hund unter­wegs (Maria Ebeling)
  • Ver­hal­tens­trai­ning II: Anti­jagd­trai­ning (Maria Ebeling)
  • Pla­nung und Auf­bau des Trai­nings von Kur­sen (Esther Würtz)
  • Übun­gen selbst­stän­dig anlei­ten, Vor­be­rei­tung für Abschluss­prü­fung (Esther Würtz)

Wei­te­re Semi­na­re und Fortbildungen

2021

  • Aus­drucks­ver­hal­ten 2.0 (Dr. Ute Blaschke-Berthold)
  • Lei­nen­ag­gres­si­on und Begeg­nungs­trai­ning (Son­ja Meiburg)
  • Anti-Gift­kö­der-Trai­ning für Hundetrainer:innen (Dr. Lara Steinhoff)
  • Geschirr, Hals­band &Co: Hilfs­mit­tel aus der Sicht eines Hun­de­trai­ners (Anna­bel­le Steiger)
  • Geschirr, Hals­band & Co: Hilfs­mit­tel unter der phy­sio­the­ra­peu­ti­schen Lupe (Har­dy Keller)
  • New Envi­ron­ment and Intro­duc­tions (Peter Giljam)
  • Sepa­ra­ti­on anxie­ty, gating and trans­port boxes (Peter Giljam)
  • Recall (Peter Giljam)
  • Ani­mal Trai­ning – The­roy vs. Prac­ti­se (Peter Giljam)

2022

  • Cava­let­ti-Trai­ning für Hundetrainer:innen (Ste­fa­nie Rumpf)
  • Social Walks (Kat­rien Lismont) 
  • Hun­de­be­geg­nun­gen trai­nie­ren (Mir­jam Cordt) 
  • Jund­hun­de­trai­ning (Celi­na del Amo)
  • Hund-Hund Aggres­si­on (Dr. Ste­phan Gronostay) 

Aktu­el­le Fortbildungen

  • Pra­xis­trans­fer Trick und Beschäf­ti­gung (Anna­bel­le Steiger)
  • Anti-Gift­kö­der­trai­ning (Son­ja Meiburg)